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Hallo Italofreunde und -freundinnen!
Das Hauptthema dieser Ausgabe ist natürlich die Intermot, genauer gesagt, die auf dieser Motorradausstellung in München gezeigten Motorräder. Im Vorfeld der Messe gab es wie in jedem Jahr zahlreiche Spekulationen, und so manche Information war schon vor der offiziellen Premiere zu erfahren. So konnten wir Euch bereits ein paar der neuen Modelle in den letzten beiden Ausgaben der Motalia vorstellen. In diesem Heft zeigen wir Euch die meisten wichtigen Neuheiten der italienischen Hersteller. Sehr viel Beachtung fand die Marke Aprilia, die zwei neue Bikes auf die Räder stellte und drei weitere Modelle gründlich überarbeitete. Cagiva präsentierte die schon bekannte kleine Raptor 650, Ducati schuf aus dem großen Baukastensystem neue Varianten bereits vorhandener Modelle und überarbeitete den Vierventil-Motor der 996. MV Agusta schuf zwei Abwandlungen der F4 und zeigte das längst erwartete Naked Bike mit dem 750er-Triebwerk. Als wiederauferstandene Marke zeigte Mondial die Piega mit einem 1000er-Honda-Motor. Moto Guzzi stellte eine durch Eloxierung und Carbonteile aufgewertete V11 Sport vor...
Fällt jemandem etwas auf? Hier ist nur die Rede von Motorrädern ab 650 Kubik- zentimetern aufwärts. Abgesehen von Rollern, Gelände- und Crossmotorrädern gab es in München keine italienischen Neuheiten in den unteren Hubraumkategorien zu sehen. Benelli, Bimota, Ducati, Laverda, Moto Guzzi und MV Agusta haben überhaupt keine Motorräder unter 600 ccm im Programm. Den Markt der wirklichen Einsteigerbikes lassen die italienischen Hersteller links liegen oder probieren ihr Glück mit oftmals über 200 Kilogramm schweren Motorrädern, die teilweise nur halbherzig auf 34 PS gedrosselt sind. Das sind nicht gerade die richtigen Gefährte für einen Anfänger/in.
Viele Motorradfahrer/innen bleiben der Marke, mit der sie angefangen haben, über etliche Jahre treu - darüber sollten die italienischen Motorradhersteller einmal gründlich nachdenken.
Euer Motalia-Team |