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Hallo Italofreunde und -freundinnen!
Es ist Mitte Februar, eine Zeit, in der eigentlich in ganz Deutschland Schnee liegen sollte. Zu dem Zeitpunkt, zu dem diese Zeilen geschrieben werden, ist hiervon zumindest in Norddeutschland nichts zu sehen. Ende Januar gab es sogar einzelne Tage mit Temperaturen bis zu 10 Grad, über Null wohlgemerkt. Unter solchen Bedingungen werden einige von uns zu Winterfahrern. Doch außer dem Salz, das teilweise auf den Straßen liegt, setzt auch die Kälte den Maschinen zu, denn einige Motoren werden bei diesen Temperaturen einfach nicht warm genug. Um Sportlichkeit zu demonstrieren, montieren die italienischen Motorradhersteller gerne Ölkühler, die in unseren Regionen teilweise selbst im Sommer überflüssig sind. Aus Kostengründen werden keine Ölthermostaten verbaut, so daß das Öl permanent durch die Kühler fließt. Einen Teil der Folgen bei kalten Außentemperaturen kann man an den aktuellen Ducatis auch ohne Öltemperaturanzeige sehr gut sehen. Dort setzt sich nämlich gerne das Ölschauglas mit milchigem Kondensat so zu, daß es unmöglich wird, den Ölstand zu kontrollieren. Daß diese Beeinflussung für das Öl und die verschiedenen Aufgaben, die es erfüllen soll, nicht gerade ideal sind, kann sich wohl jeder denken. Daher sollte man überlegen, entweder einen Ölthermostaten nachträglich zu montieren oder zumindest den Ölkühler abzukleben. Mehr dazu in einem Artikel von Rolf-Michael Hösl in dieser Ausgabe.
Desweiteren findet Ihr in dieser Motalia einen Bericht über die Benelli Tornado, die mit ihrem Dreizylinder-Motor sicher eine Bereicherung für die Italo-Motorradszene und die Superbike-Weltmeisterschaft sein wird. Corinna Kreys schreibt über ihre späte Liebe zu italienischen Motorrädern und die fünf Bikes, die sie seitdem hatte. Beim Sport blicken wir unter anderem auf die letztjährige Supersport-WM-Saison zurück. Wohl in keiner anderen Rennklasse ging es 2000 so spannend zu wie dort. Außerdem berichtet Viktor Kohnen über eine Enduroreise in Italien.
Viel Spaß beim Lesen.
Euer Motalia-Team |