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Hallo Italofreunde und -freundinnen!
In den letzten Monaten häufen sich die Beschwerden, daß die Motalia manche Leser verspätet und in Einzelfällen sogar gar nicht erreicht. Die Deutsche Post AG versucht, genauso wie viele andere Firmen, in der heutigen Zeit Geld zu sparen. Billigarbeits- kräfte und Subunternehmer führen aber oft zu einer Qualitätsverschlechterung. Besonders in der Reisezeit, wenn Urlaubsvertretungen den Stammbriefträger ersetzen, verschlechtert sich die Situation. Nach Schätzungen von Experten sollen mittlerweile in Deutschland täglich bis zu 50.000 Briefsendungen bei der Post verschwinden. Von Zeit zur Zeit erwischt es anscheinend auch mal eine Motalia.
Aber nicht immer ist die Deutsche Post AG schuld, wenn die Motalia den Weg in den Briefkasten nicht findet. Wer umzieht, also seinen Wohnort ändert, verläßt sich oft auf einen bei der Post gestellten Nachsendeantrag und vergißt, das Kleingedruckte zu lesen. Postvertriebsstücke und Zeitungen sind in der Regel vom Nachsendeantrag ausgenommen und werden dem Abonnenten nicht zugestellt, sondern normalerweise von der Post vernichtet. Die Hefte werden also nicht an den Absender zurück- geschickt. Daher kann die Zeitung nur zugestellt werden, wenn wir rechtzeitig vor dem Versandtermin die neue Anschrift mitgeteilt bekommen. Das heißt, bis zum 25sten des Vormonats muß die Adressenänderung bei uns eingetroffen sein, damit sie noch berücksichtigt werden kann.
Oft werden wir gefragt, ob wir die Hefte zu unterschiedlichen Terminen verschicken, weil manchmal der eine oder andere Leser sein Heft später als andere erhält. Wir versenden alle Einzelhefte der Motalia zum gleichen Zeitpunkt. Genauer gesagt, werden die Hefte bei der Druckerei abgeholt, in Versandtaschen eingetütet und dann so gebündelt, daß die Hefte nach den Nummern der Briefzentren (die ersten beiden Ziffern der Postleitzahl) sortiert sind. Diese Bündel liefern wir am nächsten Tag alle gemeinsam beim Briefzentrum in Kiel ein. Von dort werden die Bündel über Hamburg zu den auf ganz Deutschland verteilten Briefzentren weitergeleitet. Dort öffnen die Postangestellten die Bündel und leiten die Einzelhefte zur Verteilung weiter. Wenn es zu Verzögerungen kommt, liegen die Probleme in der Regel auf dem Weg zwischen dem regionalen Briefzentrum und dem eigenen Briefkasten.
In dieser Ausgabe haben wir einen Fahrbericht der Aprilia Pegaso 650 Strada abgedruckt. Peter König erzählt von der Feier zum 80sten Geburtstag von Arturo Magni, und wir stellen die Straßenmaschinen von Magni vor. Außerdem berichtet Sigi Scheer über seinen Italienurlaub mit seinen Freunden, und Stefan Stumpf war auf dem Gemeinschafts-Treffen der Pantah-IG und Ducati TT-IG. Desweiteren zeigen wir eine Vorserienmaschine der Bimota DB5.
Wie immer gibt es selbstverständlich die ständigen Rubriken: Veranstaltungskalender, Presseschau, Sport, gehört - gesehen - gelesen, regelmäßige Italotreffs und wieder etliche italobezogene Kleinanzeigen.
Euer Motalia-Team |